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Humanities LibreTexts

6.11: 6.9-

  • Page ID
    82749
  • Einheit 6.9

    Die Loreley. Hören Sie die Loreley als Lied. (Text: Heinrich Heine, 1824; Melodie: Friedrich Silcher, 1837)

    Loreley, gesungen vom Vokalensemble Rhein-Lahn

     

    Die Loreley. Lesen Sie das Gedicht “Die Loreley” (1824) von Heinrich Heine (1797-1856).

     

    Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
    dass ich so traurig bin;
    ein Märchen aus alten Zeiten,
    das kommt mir nicht aus dem Sinn.

    Die Luft ist kühl und es dunkelt,
    und ruhig fließt der Rhein;
    der Gipfel des Berges funkelt
    im Abendsonnenschein.

    Die schönste Jungfrau sitzet
    dort oben wunderbar;
    ihr goldnes Geschmeide blitzet,
    sie kämmt ihr goldenes Haar.

     

    Sie kämmt es mit goldenem Kamme
    und singt ein Lied dabei;
    das hat eine wundersame,
    gewaltige Melodei.

    Den Schiffer im kleinen Schiffe
    ergreift es mit wildem Weh;
    er schaut nicht die Felsenriffe,
    er schaut nur hinauf in die Höh.

    Ich glaube, die Wellen verschlingen
    am Ende Schiffer und Kahn;
    und das hat mit ihrem Singen
    die Lore-Ley getan.

     

    Fragen zum Gedicht. Arbeiten Sie mit einer Partnerin oder mit einem Partner und beantworten Sie die folgenden Fragen.

    1. Wann findet die Geschichte statt? Vor wie vielen Jahren? Zu welcher Tageszeit?
    2. Beschreiben Sie die Natur.
    3. Was macht Loreley?
    4. Was macht der Schiffer? Wie fühlt er sich?
    5. Wie endet die Geschichte?
    6. Kennen Sie ähnliche Geschichten?

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