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Humanities LibreTexts

6.10: 6.8-

  • Page ID
    82748
  • Einheit 6.8 (online)

    Übung 1: Geografie Wortschatz
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    Die Loreley. Lesen Sie das Gedicht “Die Loreley” (1824) von Heinrich Heine (1797-1856).

     

    Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
    dass ich so traurig bin;
    ein Märchen aus alten Zeiten,
    das kommt mir nicht aus dem Sinn.

    Die Luft ist kühl und es dunkelt,
    und ruhig fließt der Rhein;
    der Gipfel des Berges funkelt
    im Abendsonnenschein.

    Die schönste Jungfrau sitzet
    dort oben wunderbar;
    ihr goldnes Geschmeide blitzet,
    sie kämmt ihr goldenes Haar.

     

    Sie kämmt es mit goldenem Kamme
    und singt ein Lied dabei;
    das hat eine wundersame,
    gewaltige Melodei.

    Den Schiffer im kleinen Schiffe
    ergreift es mit wildem Weh;
    er schaut nicht die Felsenriffe,
    er schaut nur hinauf in die Höh.

    Ich glaube, die Wellen verschlingen
    am Ende Schiffer und Kahn;
    und das hat mit ihrem Singen
    die Lore-Ley getan.

    Die Loreley. Hören Sie die Loreley als Gedicht und als Lied. (Text: Heinrich Heine, 1824; Melodie: Friedrich Silcher, 1837)

    Loreley, das Gedicht wird vorgelesen

    Lorelei, gesungen von Richard Tauber (1939)

    Loreley, gesungen von den Fischer-Chören

    Übung 2
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    Wortschatz in Quizlet:

    Geografie

     

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