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9.3: Die Politik der Bundesrepublik Deutschland

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    Aktivität 9. Über die Bundesrepublik

    Hören Sie sich das Interview „Politische Systeme” von Sara an. Sie erzählt uns über das politische System, die Bundesländer und die politischen Parteien in Deutschland. Beantworten Sie danach die Fragen (in ganzen Sätzen).

    Wieviele Bundesländer gibt es in Deutschland? Was ist die Hauptstadt von Deutschland? Welche politischen Parteien gibt es? (Wie heißen sie?)

    Internet-Tipp

    Tolle Links – leicht zu verstehen und schnell informiert!

    Die News: http://www.tivi.de/fernsehen/logo/start/index.html

    Die Bundesländer: http://www.tivi.de/fernsehen/logo/in...095/index.html

    Die Bundesregierung: http://www.schekker.de

    Aktivität 10. Die deutschen Parteien

    Sie haben in Saras Interview die Abkürzungen der deutschen Parteiennamen gehört. Wie aber lauten die vollen Namen? Und was vertreten die Parteien? Lesen Sie folgenden Text über die Parteien und beantworten Sie danach die Fragen.

    A. Vor dem Lesen

    In den USA gibt es zwei große Parteien: die Demokratische Partei (eher liberal und progressiv) und die Republikanische Partei (eher konservativ). Die inoffizielle Farbe der Demokraten ist blau, die Farbe der Republikaner – auch inoffiziell – ist rot. Die deutschen politischen Parteien haben ebenso ihre eigenen Farben. Können Sie erraten (guess), welche Farben welche Ideologien symbolisieren?

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    Überfliegen (scan) Sie nun den Text auf den nächsten Seiten und finden Sie diese Farben. Welche Schlüsselwörter (und Konzepte) werden in den sieben kleinen Texten mit diesen Farben assoziiert? Unterstreichen Sie diese Schlüsselwörter, bevor Sie den Text genauer lesen!

    B. Beim Lesen

    Beantworten Sie die folgenden Aufgaben, während Sie den Text genauer bearbeiten.

    1. Ordnen Sie die politischen Parteien von links (liberal) nach rechts (konservativ) ein.

    Screen Shot 2021-08-24 at 12.46.14 PM.png

    2. Welche bekannten Namen assoziiert man mit den einzelnen Parteien?

    3. Welche Themen oder Fragen sind für die einzelnen Parteien wichtig?

    Ein buntes Parteienspektrum

    Das politische System Deutschlands

    Schwarz, Rot und Gelb hieß lange Zeit die politische Farbenlehre in Deutschland. Anfang der 80er Jahre kam Grün hinzu, später auch noch Dunkelrot - um in der Logik der Farben zu bleiben. Und das Spektrum wächst weiter.

    [Source: http://www.dw-world.de/]

    Autor: Klaus Dahmann, Heike Mohr

    Redaktion: Peter Stützle, Hartmut Lüning

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    Von Konrad Adenauer über Helmut Kohl bis Angela Merkel

    Die Christlich-Demokratische Union (CDU) im Verbund mit ihrer rein bayerischen Schwesterpartei, der Christlich-Sozialen Union (CSU), hat über die längste Zeit den Bundeskanzler gestellt. In der Nachkriegszeit hatten sie ihre Anhänger vor allem unter den früheren Wählern der katholisch geprägten Zentrumspartei gefunden. Die volkstümliche Bezeichnung der Unionsparteien als “die Schwarzen” stammt auch vom Zentrum, denn für dieses saßen einst viele schwarz gewandete katholische Priester im Parlament. “Christlich” tragen beide Parteien im Namen und werden im Parteienspektrum als “konservativ” eingeordnet. Traditionell stehen sie für christlich geprägte Ideale. Als Volksparteien suchen sie allerdings auch einen möglichst breiten Konsens in der Bevölkerung. Als Koalitionspartner bevorzugen die Unionsparteien oft die liberale Freie Demokratische Partei (FDP). Zur Not gehen sie aber auch so genannte “Große Koalitionen” mit der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) ein. Das gab es auf Bundesebene erstmals Ende der 1960er-Jahre und auch von 2005 bis 2009.

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    Rot und sozialdemokratisch

    Dazwischen hatten immer mal wieder SPD-geführte Koalitionsregierungen entweder mit der FDP oder den Grünen im Bund das Sagen. Für die Sozialdemokraten stehen die Bundeskanzler Willy Brandt, Helmut Schmidt und zuletzt Gerhard Schröder. Das Rot ihres Banners verweist auf die Wurzeln in der Arbeiterbewegung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die SPD gab es unter diesem Namen bereits in der Weimarer Republik. Sie wurde aber, wie alle anderen Parteien, von den Nationalsozialisten verboten; viele ihrer Mitglieder starben in Konzentrationslagern. Nach dem Krieg belasteten ideologische Streitigkeiten die Partei. In ihrem “Godesberger Programm” beschloss die SPD im Jahr 1959, sich inhaltlich und ideologisch von einer sozialistischen Arbeiterpartei zu einer sozialdemokratischen - und damit für mehr Bürger wählbaren - Volkspartei zu wandeln.

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    Grün – mehr als nur ökologisch

    Bis Mitte der 1980er-Jahre gab es für die Sozialdemokraten bei der Suche nach einem Koalitionspartner nur die Wahl zwischen der FDP und - wie in den 1960er-Jahren - der “Großen Koalition” mit den Unionsparteien. Im Laufe der 1980er-Jahre betrat ein neuer Koalitionspartner die politische Bühne: die Grünen. Sie haben ihre Wurzeln in der Anti-Atomkraft- und der Friedensbewegung der 1970erJahre, aber auch in der Frauenbewegung sowie Bürgerinitiativen. Nach und nach gab es die ersten vorsichtigen Bündnisse auf Lokalund Landesebene mit den Grünen, bis man Rot-Grün 1998 unter dem damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder auch im Bund umsetzte.

    Im Mai 2011 wurde Winfried Kretschmann schließlich zum ersten grünen Ministerpräsidenten gewählt: Seither regiert in BadenWürttemberg eine grün-rote Koalition, also ein Bündnis aus Grünen und SPD. Mehr als 30 Jahre nach ihrer Gründung, stehen die Grünen damit zum ersten Mal an der Spitze einer Landesregierung. Daneben wird inzwischen sogar Schwarz-Grün - zumindest auf Lokal- und Landesebene - praktiziert. Eigentlich heißen die Grünen offiziell “Bündnis 90/Die Grünen”, denn 1993 vereinigten sich die im “Bündnis 90” zusammengefassten Bürgerbewegungen Ostdeutschlands mit den Grünen. Seitdem trägt die Partei einen Doppelnamen..

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    Gelb steht für liberal

    Die Freie Demokratische Partei (FDP), die im Farbenspektrum traditionell gelb erscheint, hat ihre Position als einziges Zünglein an der Waage zwischen den Unionsparteien und den Sozialdemokraten verloren. Die FDP war Juniorpartner fast jeder Bundesregierung, sofern die nicht schwarz-rot oder rot-grün war. Die Partei sieht sich in der Tradition des Liberalismus in Deutschland und lehnt staatliche Überregulierung ab. Die FDP vertritt oft die Interessen kleiner und mittlerer Unternehmen und wird gerne auch als “Partei der Besserverdienenden” gebrandmarkt. Seit 2009 stellt die FDP gemeinsam mit der CDU/CSU die deutsche Bundesregierung. Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern im September 2011 kam die Partei allerdings nur noch auf 2,8 Prozent der Stimmen; eine ähnlich große Niederlage erlebte die FDP im gleichen Monat auch bei der Berlin-Wahl: Mit einem Verlust von knapp 6 Prozent der Stimmen ist sie nicht mehr im Berliner Abgeordnetenhaus vertreten. Dafür sorgte ein Neuling in der deutschen Parteienlandschaft für eine politische Sensation.

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    Erst entern, dann ändern: Die Piratenpartei

    Denn die 2006 gegründeten Piraten zogen im September 2011 zum ersten Mal in ein deutsches Landesparlament ein: Während die FDP in Berlin auf nur 1,8 Prozent kam, erreichten die unter einem Orangefarbenen Logo segelnden Piraten auf Anhieb 8,9 Prozent. Fast schon traditionelles Hauptthema der noch jungen Piratenpartei ist das Internet. Die Piraten fordern einen Gratiszugang zum Internet und wollen den Online-Kopierschutz entschärfen: Jeder soll freien Zugang zu allen Informationen haben, die im Internet verfügbar sind. Außerdem setzen sich die Piraten gegen das Speichern persönlicher Daten durch staatliche Behörden ein. Angespornt durch den Berliner Erfolg peilen die Polit-Neulinge in Orange inzwischen bundespolitische Mitwirkung an.

    Rot-Rot, für viele SPD-Mitglieder noch ein rotes Tuch

    Seit einigen Jahren erstarkt die Linkspartei, deren Farbe ebenfalls rot ist und die zur Unterscheidung von den Sozialdemokraten auch gerne als dunkelrot bezeichnet wird. Die Linkspartei zieht vor allem Wähler der SPD an. Bei den Sozialdemokraten wiederum gibt es heftige parteiinterne Diskussionen, wie die SPD zur Linken stehen soll. Doch mehrheitlich haben die etablierten Parteien ein Problem mit der Linken. Das hat mit ihrer Entstehungsgeschichte zu tun: Ihre Wurzeln im Osten sind in der früheren Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) der DDR zu finden, deren Mitglieder zunächst nach der Wiedervereinigung die Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS) gründeten. Diesen wird immer noch eine personelle und ideologische Nähe zum einstigen Regime vorgeworfen. Der westliche Wurzelstrang ist eine junge Absplitterung der SPD: die Wahlalternative Soziale Gerechtigkeit (WASG). PDS und WASG haben sich inzwischen zur Linkspartei vereinigt, die soziale Missstände anprangert und sich als Vertreter des kleinen Mannes versteht. Auch mit einem radikalen Pazifismus versucht die Linke zu punkten.

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    Rechtsextreme in der deutschen Parteienlandschaft

    Für Aufsehen haben stets Erfolge der Rechtsextremen gesorgt. Unter ihnen macht vor allem die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) von sich reden. Sie war schon in den 1960er-Jahren in mehrere Landesparlamente eingezogen und errang auch in den letzten Jahren immer einmal wieder Landtagssitze. Ein Verbotsverfahren gegen die NPD wurde 2003 vom Bundesverfassungsgericht wegen Verfahrensfehlern gestoppt. Seitdem wird hin und wieder über ein neues Verbotsverfahren diskutiert - besonders in jüngster Zeit, nachdem die Mordserie der rechtsextremistischen Terrorgruppe “Nationalsozialistischer Untergrund” bekannt geworden ist und es deutliche Hinweise auf Verbindungen zwischen den Tätern und NPD-Mitgliedern gibt. Auch andere Gruppierungen am rechten Rand - wie die Republikaner und die Deutsche Volksunion (DVU) - konnten vorübergehend in Landtage einziehen. Allerdings ist es noch keiner rechtsextremen Partei gelungen, bei Bundestagswahlen über die Fünf-Prozent-Hürde zu kommen.

    C. Jetzt sind Sie dran!

    Welche politischen Parteien gibt es in Ihrem Land? Welche politischen Einstellungen haben Sie? Verwenden Sie die Wörter und Sprache vom Text „Ein buntes Parteienspektrum”. Mit welchen deutschen Parteien könnte man Ihre Parteien vergleichen?

    die Demokratische Partei – die Demokraten

    die Republikanische Partei – die Republikaner

    die Grüne Partei – die Grünen

    die Libertäre Partei – die Libertarier

    Der Name und die Abkürzung der Partei      
    Konzepte, Ideologie, Werte      

    Aktivität 11. Politische Systeme: Ist ihr Bundesland liberal oder konservativ?

    Sehen Sie sich Bernas und Evas Videos an, in denen sie über ihre Bundesländer sprechen. Welche Informationen geben sie über ihre Bundesländer?

    A. Wie ist Ihr Bundesland?

    Sehen Sie sich Bernas und Evas Videos an, in denen sie über ihre Bundesländer sprechen. Welche Informationen geben sie über ihre Bundesländer?

    Berna   Eva
      Aus welchem Bundesland kommt sie?  
      Was ist die Hauptstadt von diesem Bundesland?  
      Ist dieses Bundesland eher liberal oder konservativ?  
      Ist sie eher liberal oder konservativ?  

    B. Geografische Unterschiede in der Politik

    Forschen Sie im Internet nach, ob es in Deutschland in der Politik geografische Unterschiede gibt oder nicht: Sind die nördlichen Bundesländer eher liberaler oder konservativer? Und die im Süden? Im Westen? Im Osten?

    1. Welche geografischen Unterschiede gibt es in der Politik in Deutschland, Österreich und in der Schweiz?

    2. Welche geografischen Unterschiede gibt es in der Politik in Ihrem Land?

    3. Wo wohnen Sie?

    4. Stimmen Sie politisch mit der Mehrheitsmeinung von Ihrem Bundesstaat überein?

    Schule und Ausbildung

    Das dritte Thema, das wir untersuchen, um die Frage “Was ist deutsch?” zu beantworten, ist die Ausbildung: Wie ist das Schulsystem in Deutschland?

    Was wollten Sie als 10-jähriges Kind werden?

    Als erstes, versuchen Sie sich daran zu erinnern, was Sie als 10-jähriges Kind, in der 4. Klasse, vorhatten. Wussten Sie schon damals, was Sie von Beruf werden wollten? Wo Sie weiter lernen/ studieren wollten? Haben Sie in diesem Alter darüber überhaupt schon nachgedacht?

    Aktivität 12. An der Grundschule

    A. Denken Sie nun an die 4. Klasse (Sie waren ungefähr 10 Jahre alt).

    Wie sagt man Grundschule in Ihrem Land? Wann hat für Sie die nächste Schulform (level of education) begonnen? Wie viele Schulformen gibt es in Ihrem Land? Besprechen Sie diese Fragen mit anderen Kommilitonen/Kommilitoninnen und versuchen Sie, die Schullaufbahn in Ihrem Land bis zum 18. bzw. 19. Lebensjahr zu beschreiben. Verwenden Sie dabei keine übersetzten Namen, z. B. “High School” ist “Highschool” und nicht „Hochschule”.

    Wie hat Ihre erste Schulform geheißen?

    Bis wann haben Sie sie besucht?

    Was war die zweite Schulform?

    Welche Jahrgänge hat sie umfasst?

    Blieben alle Schüler an dieser zweiten Schule zusammen oder wurden sie auf verschiedene Schulen verteilt (were they split up)? (ja • nein)

    Wenn ja, wohin? Wie hießen die nächsten Schulformen?

    Gab es eine dritte Schulform? Wie hat sie geheißen?

    In welchem Alter beendet man in Ihrem Land seine Schulausbildung (Sekundarausbildung)?

    Was glauben Sie, wie ist es in Deutschland? Schauen Sie sich die Abbildung dazu an.

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    Aktivität 13. Schulausbildung

    A. Lesen Sie den Text und verbinden Sie die Wörter mit den passenden Definitionen. [Source: http://www.tatsachen-ueber-deutschland.de/]

    Tatsachen über Deutschland

    Gute Startchancen für alle sind wichtig für Bildung und Leistung. In Deutschland gilt für alle Kinder eine neunjährige Schulpflicht. Der Besuch öffentlicher Schulen ist kostenfrei. In der Regel besuchen die Kinder mit sechs Jahren für vier Jahre die Grundschule. Anschließend gibt es unterschiedliche weiterführende Schulen: Hauptschule, Realschule, Gymnasium. Sie unterscheiden sich in den Leistungsanforderungen und in der Gewichtung von Praxis und Theorie. Daneben gibt es Gesamtschulen, an denen Schulpflichtige aller Leistungsgruppen parallel unterrichtet werden. Ein Wechsel zwischen den verschiedenen Gruppen (Schulformen) ist dort leicht möglich. Die Hauptschule umfasst die 5. bis 9. Klasse als Pflichtunterricht, das 10. Schuljahr ist freiwillig. Die Realschule steht zwischen Hauptschule und Gymnasium, umfasst die Klassen 5 bis 10 und führt zur „Mittleren Reife“. Das Gymnasium vermittelt eine vertiefte allgemeine Bildung. Es endet je nach Bundesland nach zwölf oder 13 Schuljahren mit der Allgemeinen Hochschulreife. Die meisten Schulen sind Halbtagsschulen.

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    1. Wie also heißt die erste Schulform, die alle Schüler/Schülerinnen besuchen müssen?

    2. Und wie heißen die drei Schularten der Sekundarstufe?

    Die Noten in den deutschsprachigen Schulen sind so:

    Screen Shot 2021-08-24 at 2.13.20 PM.png

    B. Die Schularten der Sekundarstufe

    Die große Frage ist nun, wie sich die drei Schularten der Sekundarstufe unterscheiden? Lesen Sie die Abschnitte auf der nächsten Seite und vervollständigen Sie die Tabelle.

      Hauptschule Realschule Gymnasium
    Jahre/Dauer      
    Fokus      
    Kurse (Beispiele)      
    Orientierung praktisch/theoretisch      
    sonstige Informationen      

    C. Welche Ausbildung?

    Welche Berufe kann man mit einem Hauptschulabluss erlernen? Informieren Sie sich hier.

    Hauptschule

    Die Hauptschulen sind Pflichtschulen für alle Schüler, die nach dem Besuch der Grundschulen nicht auf eine andere weiterführende Schule gehen. Sie enden mit der 9., in einigen Ländern mit der 10. Klassenstufe … Die Hauptschule vermittelt eine allgemeine Bildung als Grundlage für eine praktische Berufsausbildung. Hauptschüler bekommen Orientierungshilfen für die spätere Berufswahl. Solide Kenntnisse und Fertigkeiten in Deutsch, Mathematik, Englisch und in den musischen Fächern sind unverzichtbar – wie für die anderen Schularten auch. Doch es gibt Unterschiede: In der Hauptschule gehen die Lehrer im Unterricht nicht vorwiegend theoretisch und abstrakt vor, sondern eher konkret-anschaulich, lebensnah, praxisbezogen und exemplarisch. Lernen durch eigenes Tun ermöglicht vielen Kindern und Jugendlichen erst den Schulerfolg.

    Realschule

    Die Realschule umfasst die Jahrgangsstufen 5 bis 10. Das Bildungsangebot der Realschule richtet sich an junge Menschen, die an theoretischen Fragen interessiert sind und gleichzeitig praktische Fähigkeiten und Neigungen haben. Die Bayerische Realschule vermittelt eine allgemeine und berufsvorbereitende Bildung. Die Bayerische Realschule bietet drei Ausbildungsrichtungen, die sogenannten Wahlpflichtfächergruppen, an. Diese setzen ab der 7. Jahrgangsstufe verschiedene Bildungsschwerpunkte.

    Gymnasium

    Das Gymnasium umfasst derzeit die Klassen 5 bis 12 (oder 13) … Das Gymnasium vermittelt eine vertiefte Allgemeinbildung, die für ein Hochschulstudium unabdingbar ist. Damit schafft es zugleich auch Voraussetzungen für eine berufliche Ausbildung. Das Gymnasium bietet ein breites Fächerprogramm, das sich von sprachlich-künstlerischen über mathematisch-naturwissenschaftliche bis zu gesellschaftswissenschaftlichen Fächern erstreckt. Jeder Schüler erlernt mindestens zwei Fremdsprachen. Weitere Informationen finden Sie hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Gegliedertes_Schulsystem http://www.studentenpilot.de/studium...enabschluesse/

    Aktivität 14. Sprache im Kontext: Die Ausbildung in der Schweiz

    A. Guido: Die Ausbildung in der Schweiz

    Sehen Sie sich Guidos „Sprache im Kontext” Videoclip an und notieren Sie unbekannte und bekannte Begriffe.

    Bekannte Begriffe Unbekannte Begriffe
       

    B. Beim zweiten Schauen

    Er spricht über vier verschiedene Schulformen und die weiterführenden Ausbildungsmöglichkeiten nach diesen Schulen. Füllen Sie die Tabelle aus.

    Schule Weiterführende Möglichkeiten
       
       
       
       
       

    C. Beim dritten Schauen

    Schauen Sie sich den Videoclip noch einmal an und beantworten Sie diese Fragen:

    1. Gelten Guidos Bemerkungen für die ganze Schweiz? Falls nicht, für welchen Bereich (area) gelten sie?________________________________________________________

    2. Wie alt ist man am Anfang der Schulzeit? ____________________________________

    3. Wie viele Jahre sind Pflichtjahre? ___________________________________________

    4. Wie lange dauert die Primarschule? _________________________________________

    5. Wie lange dauern die nächsten drei möglichen Schulen nach der Primarschule? ______

    D. Deutschland und die Schweiz: Ein Vergleich

    Welche sind die (mehr oder weniger) parallelen Schulformen in Deutschland und in der Schweiz?

    Deutsche Schulen Schweizerische Schulen
    Grundschule  
    Hauptschule  
    Realschule  
    Gymnasium  
    Ausbildung  

    Schulen ohne Analogie in der Schweiz oder in Deutschland

       
       

    Aktivität 15. Meinungsumfrage

    Wussten Sie schon, als Sie zehn Jahre alt waren, was Sie von Beruf werden wollten? Wussten Ihre Lehrer und Eltern, wozu Sie fähig waren? Lesen Sie die folgenden Äußerungen und entscheiden Sie, ob Sie mit ihnen einverstanden sind oder nicht. Besprechen Sie Ihre Antworten mit anderen Kommilitonen.

    Als ich zehn Jahre alt war, wusste ich genau, was ich von Beruf werden wollte. Ja Nein
    Alle Lehrer und Eltern wissen genau, was für ein Beruf zu den Kinder passen wird, wenn sie 20 Jahre alt werden. Ja Nein
    Als zehnjähriges Kind wollte ich Lokführer werden, und das will ich immer noch werden. Ja Nein
    Ich möchte meine Kinder in Deutschland oder in der Schweiz zur Schule schicken. Ja Nein
    In der Grundschule hatte ich sehr gute Noten und hätte auf das Gymnasium gehen können. Ja Nein
    Als ich 10 Jahre alt war, interessierte ich mich viel mehr für Lego als für Latein. Ja Nein
    Ich will heute immer noch denselben Beruf ergreifen wie mit zehn. Ja Nein

    Aktivität 16. Ausbildung nach der Schule

    Nach der Schule ist man natürlich noch nicht bereit, sofort in die Arbeitswelt einzutreten (enter). Man muss entweder eine Ausbildung machen oder studieren. Viele Jugendliche machen auch eine Berufsausbildung in der “dualen Berufsausbildung”. Das System heißt „dual“, weil man gleichzeitig (simultaneously) bei einer Firma arbeitet und an einer Berufsakademie lernt. Es gibt ungefähr 350 Berufe, die eine Ausbildung erfordern (require).

    Nota bene: Die Wörter studieren und Studium sind nur in Verbindung mit Hochschulen zu benutzen (z.B. Uni, Musik- oder Filmhochschulen).

    A. Wie wär´s für Sie in Deutschland?

    Im nächsten Teil werden Sie verschiedene Berufsmöglichkeiten und deren Ausbildungen entdeckten.

    Schritt 1

    Was möchten Sie von Beruf sein?

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    Schritt 2

    Gehen Sie auf die BerufeNet Website (http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/ index.jsp) und geben Sie Ihren Beruf in die Suchbox ein. Ein Beispiel wäre „Fachkinderkrankenschwester“ (pediatric nurse specialist).

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    Schritt 3

    Klicken Sie auf ein Ergebnis (unter „Berufsbezeichnung“) und lesen Sie die Berufsinformationen über diesen Beruf.

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    Schritt 4

    Klicken Sie zunächst auf der rechten Seite auf “Steckbrief zum Beruf” and schauen Sie sich “Inhalte der Weiterbildung” an. Schreiben Sie sich auf, welche Kurse, Praktika und weitere Qualifikationen dieser Beruf verlangt.

    Schritt 5

    Arbeiten Sie mit anderen Studenten zusammen und vergleichen Sie, welche Ausbildung für verschiedene Berufe verlangt wird. Was müssen Sie in Ihrem Land tun, um Ihren Beruf ausüben zu können?

      Mein Beruf Der Beruf meines Partners/meiner Partnerin
    Ausbildung in Deutschland    
    Ausbildung in meinem Land    

    Aktivität 17. Die Umwelt

    Die Umwelt gehört, wie die Schule, zum deutschen Alltag (everyday life). Man soll die Umwelt schützen, wo man lebt und arbeitet. Sehen wir uns an, was das für die deutschsprachigen Länder bedeutet!

    A. Mülltrennung

    In Deutschland trennt man den Müll. Verbinden Sie die Mülltonnen mit der richtigen Müllkategorie. Dann identifizieren Sie alle Gegenstände (items) aus dem Müll. [Source: http://www.bmu-kids.de/Spiele/Muells...aten/spiel.php - no longer online]

    Screen Shot 2021-08-25 at 1.25.16 PM.png

    B. Wie ist es bei Ihnen zu Hause?

    Machen Sie nun eine Umfrage im Unterricht. Verfassen Sie eine kleine Reportage über die Ergebnisse, zum Beispiel: Zwei Drittel aller Befragten sprechen nur über das Recycling von Altpapier … Die Hälfte überlässt das Mülltrennen einem anderen im Haushalt …

    • Wer wirft den gesamten (all) Abfall in einen Eimer (kein Recycling)?

    • Wer trennt den Müll zu Hause?

    • In wie viele Müllarten trennen sie den Müll?

    • Nimmt die Müllabfuhr (garbage truck) den gesamten Abfall mit, oder muss man recycelbare Materialien selber wegbringen?

    Zu Hause trennen wir den Müll so …

    Aktivität 18. Wir können mehr für die Umwelt tun als nur den Müll trennen, zum Beispiel indem wir weni- ger Engergie verbrauchen

    Wie viel Energie verbrauchen Sie zu Hause? Könnten Sie auch mit weniger Energie (Strom) leben?

    A. Nützliche Wörter

    Raten Sie mit einem Partner, was die folgenden Wörter und Ausdrücke bedeuten könnten. Schreiben Sie zusammen kurze Definitionen auf Deutsch.

    ein Zimmer beleuchten

    ein Zimmer lüften

    tropfen

    Energie sparen

    das WC/die WC-Spülung

    das Gerät

    die Fenster sind auf/geschlossen

    der Wasserhahn bauen

    B. Jetzt sind Sie dran.

    Machen Sie einen Umweltcheck und reflektieren Sie über ihr Verhalten.

    Was sind Ihe Stärken und Schwächen?

    Wo oder wie verbrauchen Sie die meiste Energie? Warum? Ist es notwendig?

    Wie könnten Sie besser Energie sparen?

    Schreiben Sie mindestens vier Ideen auf. Folgen Sie den Beispielen im Kasten.

    Ich könnte mehr Energie sparen, wenn … ich meine Klimaanlage seltener benutzen würde. ich ein kleines Haus kaufen würde.

    C. Meine Versprechen …

    Ja, ja, träumen kann man, aber was genau werden Sie tun, um die Umwelt zu schützen? Machen Sie ein Versprechen (promise).

    Beispiel: Ich werde mit dem Fahrrad fahren, um weniger Benzin zu verbrauchen. Ich werde meine Klimaanlage weniger benutzen, um Energie UND Geld zu sparen.

    Schreiben Sie noch fünf Äußerungen auf, was SIE machen können, um die Umwelt zu schützen. In die erste Spalte sollten Sie Ihre eigenen Versprechen schreiben, dann diskutieren Sie Ihre Ideen mit anderen Kommilitonen/Kommilitoninnen und schreiben diese Versprechen in die übrigen Spalten.

    Ich Partner 1 Partner 2 Partner 3
    1.  1. 1. 1.
    2.  2. 2. 2.
    3.  3. 3. 3.
    4.  4. 4. 4.
    5.  5. 5. 5.

    D. Deine persönlichen Umwelttipps

    Bitten Sie einen Partner um Tipps zum Energiesparen. Fangen Sie so an:

    Du, ich verbrauche zu viel ______________. Wie kann ich _____________________?

    ODER

    Kannst du mir sagen, wie ich weniger _________________________ verbrauchen kann? Der Partner könnte antworten: Naja, ich würde vorschlagen, dass __________________________________________

    ODER

    Hast du versucht, _______________________________ zu _____________________?

    E. Vervollständigen Sie die folgenden Aussagen. Achten Sie auf die Wortstellung!

    1. Solange wir den ganzen Abend in allen Zimmern Licht anlassen (auch wenn niemand da ist), …

    2. Obwohl es mir ein bisschen kalt in der Wohnung ist, …

    3. Wir halten die Klimaanlage bei 75 Grad Fahrenheit, obwohl …

    4. Wasser sparen könnte einfach sein, solange …

    5. Wir könnten es kühl halten, ohne dass …

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    Aktivität 19. Und was macht Ihre Stadt für die Umwelt?

    Entwerfen Sie nun eine „Website“ für Ihre Heimatstadt. Beschreiben Sie die existierenden Umweltprogramme und auch, was die Stadt neu einführen möchte, um noch mehr für die Umwelt zu tun. Verwenden Sie nützliche Ausdrücke aus den beiden Texten, die Sie gelesen haben.

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    Screen Shot 2021-08-26 at 8.37.32 AM.png

    Können Sie diese Schrift entziffern (decode)? Was steht über dem Fenster an dieser Berghütte in Bayern? An wen ist es gerichtet (addressed)? Was sagt es, wie soll man mit der Natur (nicht) umgehen?

    Und zurück zur Frage „Was ist deutsch?”

    Aktivität 20. Was ist den Deutschen wichtig?

    Das Selbstbild der Deutschen

    Es gab vor Kurzem zwei Umfragen, die diese Frage auf verschiedene Weise gestellt haben. Die erste Umfrage (von Reader´s Digest) fragte nach den wichtigsten Werten der Deutschen. Was ist ein Wert? Das ist eine Eigenschaft (Charakteristik) oder eine Haltung, die wir für sehr wichtig bzw. essentiell halten. Zum Beispiel Ehrlichkeit ... Für Deutsche ist es am wichtigsten, dass man ehrlich ist. Was denken Sie?

    A. Vor dem Lesen

    Sehen Sie sich die Liste von Werten im orangen Kasten an. Welche Werte sind für Sie am wichtigsten? Diskutieren Sie mit einem anderen Studenten/einer anderen Studentin und stellen Sie eine Rangliste (ranking) auf. Sie müssen eine gemeinsame Liste zusammenstellen!!!.

    1.

    2.

    3.

    4.

    5.

    6.

    7.

    8.

    9.

    10.

    Sehen Sie sich nun die Rangliste von Reader´s Digest an. Vergleichen Sie diese mit Ihrer Liste. Was ist wichtiger für Sie? Für Deutsche? Schreiben Sie mindestens fünf Vergleiche auf.

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    B. Die Deutschen äußern sich im Spiegel

    Das Thema „Werte” untersuchte auch eine große Umfrage der deutschen Zeitschrift Spiegel. Diese zweite Umfrage t andere Fragen gestellt. Bevor wir die Ergebnisse dieser Umfrage lesen, beantworten Sie selbst manche Fragen, indem sie ankreuzen oder eine kurze Antwort geben.

    1. Sehen Sie sich eher als Einwohner Ihres Bundesstaats oder als US-Amerikaner?

    2. Wie zufrieden sind Sie mit der Demokratie in den USA und dem ganzen politischen System? ___ sehr ___ einigermaßen ___ gar nicht

    3. Wie wichtig ist für Sie … Sparsamkeit ___ sehr wichtig ___ ziemlich wichtig ___ egal ___ nicht wichtig freie Meinungsäußerung ___ sehr wichtig ___ ziemlich wichtig ___ egal ___ nicht wichtig Disziplin ___ sehr wichtig ___ ziemlich wichtig ___ egal ___ nicht wichtig

    4. Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod? ___ ja ___ nein

    5. Kinder zu schlagen … ___ ... ist grundsätzlich verkehrt (twisted) ___ ... ist allenfalls das letzte Mittel (last resort) ___ ... gehört zur Erziehung

    6. Würden Sie in einem Krieg Ihr Leben oder das Ihrer Angehörigen (relatives) aufs Spiel setzen, um Amerika zu verteidigen? ___ ja ___ nein

    7. Ich bin ... ___ stolz ___ ziemlich stolz ___ gar nicht stolz Amerikaner zu sein.

    8. Eine Frau, die Kinder hat, sollte nicht mehr arbeiten gehen. ___ stimmt ___ stimmt nicht

    9. Aktivität am Morgen. Kreuzen Sie bitte die Aktivitäten an, die zu Ihrer Morgenroutine gehören. ___ Radio hören ___ frühstücken ___ Zeitung lesen ___ fernsehen

    10. Wie lange brauchen Sie im Durchschnitt im Bad? _____ Minuten

    11. Auf der nächsten Seite finden Sie die deutschen Antworten auf dieselben Fragen. Vergleichen Sie diese Meinungen mit ihren eigenen Antworten.

    Was ist gleich?

    Was ist anders?

    Was hat Sie überrascht?

    Screen Shot 2021-08-26 at 9.09.30 AM.png

    Sind die Ergebnisse überraschend (surprising) für Sie oder hätten Sie die Deutschen so eingeschätzt (assessed)?

    Screen Shot 2021-08-26 at 9.12.26 AM.png

    Screen Shot 2021-08-26 at 9.14.43 AM.png

    Die Daten und Grafik entstammen dem Artikel „Der König von Deutschland,“ im Spiegel am 21. April 2008, Ausgabe 17/2008. URL: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-56670297.html.

    Tipp: Auf der Spiegel-Webseite können Sie auch den kompletten Atikel als pdf-Datei herunterladen. Mit weiteren Statistiken und Illustrationen lernen Sie so noch mehr über die Deutschen und ihre Lebensweisen.

    Was meinen Sie, wie würden die Prozentanteile in Ihrem Land aussehen?

    Haben Leute in Ihrem Land dieselben Werte und Lebensweisen wie die Deutschen?

    In welchen Bereichen sind Sie entweder ähnlich wie oder ganz anders als die Deutschen?

    Aktivität 21. Deutschland und die USA: Gegenseitiges Lernen

    Sehen Sie sich die folgenden Videoclips an. Was könnten die USA von Deutschland lernen? Und was könnte Deutschland von den USA lernen? (Tipp: Nicht alle Studenten haben alle Fragen beantwortet!)

      Was sollte Deutschland von den USA lernen? Was sollten die USA von Deutschland lernen? Stimmen Sie mit diesen Meinungen überein? Wenn nicht, was ist Ihre Meinung?
    Berna      
    Eva      
    Jan      
    Hassan      
    Erin      
    Sara      

    1. Sehen Sie kulturelle Trends in den Antworten? Sind die Meinungen der Amerikaner anders als die Meinungen der Deutschen? Oder sind die Unterschiede eher persönlich?

    2. Was zeigen uns die Äußerungen dieser Studenten über ihre Selbstbilder und Fremdbilder? Wie würden Sie auf der Grundlage (according to) dieser Äußerungen definieren, was „deutsch“ und was „amerikanisch“ ist?

    3. Haben SIE dasselbe Selbstbild (über Amerika oder über Ihr eigenes Land) und dasselbe Fremdbild (über Deutschland) wie diese Studenten? Warum?

    Aktivität 22. Die Deutschen kommen (... und wie lieb wir sie haben) ENDED HERE

    Das Schweizer Fernsehen (SF) zeigt eine Reportage über Deutsche, die in die Schweiz einwandern. Das ganze Video dauert ungefähr 48 Minuten, und Sie können es direkt auf der Webseite des Schweizer Fernsehens finden (http://www.srf.ch/player/tv/dok/vide...c7c55599-3594-49c5-bfd5-82ac2fb6de16 ; Titel: DOK - Die Deutschen kommen.)

    A. Clip 1

    Im ersten Clip wird nach der Meinung mancher Schweizer über Deutsche gefragt. Was würden Sie sagen – ist der Ton der Bemerkungen überwiegend positiv oder negativ? Warum?

    Es folgt eine Liste von kritischen Aussagen der Schweizer über die Deutschen. Welche finden Sie besonders negativ?

    unfreundlich, uncharmant

    Es erinnert noch ein wenig an “Kaiserreich”.

    Sie haben eine große Klappe (Mund).

    Sie hauen schon gern auf die Pauke (show off, party too loudly).

    Sie sprechen zu schnell und zu viel.

    Sie passen sich nicht an.

    Einzeln sehr angenehm, in Horden schwierig.

    Hochnäsig

    Sie sind nicht ehrlich. Sie ziehen dich über den Tisch (to trick you), wenn sie können.

    B. Clip 2

    Frau Rosen und ihre Familie sind Deutsche, die jetzt in der Schweiz wohnen. Frau Rosens Erfahrungen sind zum großen Teil positiv gewesen, aber sie hat einige Beschwerden (complaints). Hören Sie ihr zu und versuchen Sie den Text zu vervollständigen.

    unsicher • wunderschön • Brüdern • Kanton • wunderschön Schweizer • Volk • Berge • Zürich • Geld

    Was ich nicht mag an der Schweiz ist, dass ein ________________________ gegen den anderen ist, dass man einfach ________________________ wird, was man überhaupt sagt. Wenn ich sage, „Luzern ist ________________________”, dann sagt man in Niedwalden: „Ja, meine Güte, und wir? Wir haben die ________________________ und das ist alles wunderschön.” Wenn ich sage: „Jetzt fahre ich nach ________________________, weil ich einfach mal wieder nach Zürich muss.” Dann sagt mir jemand: „Ja, also du musst nicht dein ________________________ nach Zürich bringen. Das sind keine ________________________.” Das find ich nicht gut an der Schweiz. Eigentlich müsst ihr doch das so wie ihr das bei euch habt „ein einzig ________________________ von ________________________ sein”, oder?

    →Was will Frau Rosen mit diesem letzten Satz sagen?

    C. Clip 3

    Dieser Clip hat mit dem Arbeiten in der Schweiz zu tun. (12:58 – 13:30) Um welche Deutschen geht es in diesem Videoclip? Welche Arbeit machen sie? Wie nennt man die Deutschen? Warum ist dieser Satz besonders provokativ? Haben Sie so eine Beschreibung im Zusammenhang mit einer anderen Personengruppe je gehört? Erklären Sie.

    Aktivität 23. Die Amis kommen ...

    Wie würde eine solche „Reportage“ über Amerika aussehen? Schreiben Sie zu jeder Frage einen Absatz. Sie haben hier freie Hand (free reign). Sie können sich ein bisschen im Internet oder bei deutschsprachigen Bekannten informieren, wenn Sie wollen. Das müssen Sie aber nicht. Hauptsache, Sie sind kreativ. Verwenden Sie das, was Sie schon gelernt haben, und drücken Sie sich klar und deutlich aus.

    Absatz 1: Wie sieht man Amerika und die Amerikaner in den deutschsprachigen Ländern?

    Absatz 2: Wie sehen SICH die Amis selbst?

    Absatz 3: Wer sollte seine Perspektive/sein Benehmen ändern: die Deutschen/ Schweizer/Österreicher oder die Amerikaner?

    Aktivität 24. Lieder & Musik

    Die Prinzen – Deutschland.

    In diesem Lied ist es etwas leichter zu erkennen, dass es nicht ernst gemeint ist, sondern satirisch…Hinter dem Liedtext steckt etwas… eine zweite Bedeutung. Lesen Sie den Text auf der nächsten Seite durch und machen Sie die folgenden Aufgaben! Schauen Sie sich auch die Webseite http://www.dieprinzen.de an. Die Musik ist aber auch sicherlich auf YouTube zu finden.

    1. Beim Hören/Lesen

    a. Identifizieren Sie…

    Screen Shot 2021-09-12 at 3.05.18 PM.png

    2. Nach dem Hören/Lesen

    a. Was weiß der Komponist wohl über das “Fremdbild” der Deutschen im Ausland? (Das Fremdbild ist die Vorstellung, die andere Leute über mich haben.) ___________________________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________________________

    b. Das Lied endet mit dem Satz “Wir können stolz auf Deutschland…Schwein”. “Schwein” würden wir normalerweise nicht an dieser Stelle erwarten. Welches Wort sollte da eigentlich sein? Was für einen Effekt gibt es mit “Schwein”?

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    3. Kreative Ecke

    Jetzt sind Sie dran! Schreiben Sie zusammen mit einem Partner/einer Partnerin eine Strophe über das Selbstbild Ihres eigenen Landes. Achten Sie auf den Inhalt von diesen Strophen: Teils positive Bilder, teils negative Bilder. Übertreibung muss sein (lebenswichtig für eine Parodie). Das Fremdbild über Ihr Land kann (soll) auch helfen. Sie bekommen Extra-Punkte, wenn Sie sich an den Reim und Rhythmus halten können!

    ___________________________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________________________


    9.3: Die Politik der Bundesrepublik Deutschland is shared under a not declared license and was authored, remixed, and/or curated by LibreTexts.

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